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Irre-Liste! – 33 Dinge, die ein Fußball-Fan getan haben muss

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by October 15, 2016 General

Bild am Sonntag

Der lokale Kreisligist verliert schon zum dritten Mal in Folge zweistellig? Keine Lust mehr auf die Truppe?

BamS hätte da ein paar Ideen…

1. Ein Spiel auf der Südtribüne in Dortmund verfolgen

100 Meter breit, 40 Meter hoch, 24 454 Plätze – die „Süd“ im Dortmunder Westfalenstadion ist die größte Stehplatztribüne Europas. Und steht im schönsten Stadion der Welt (laut „Times“). Kleines Problem: Karten sind schwer zu bekommen.

Foto: picture alliance / augenklick/fi

2. Weihnachtssingen bei Union Berlin

Tolle Tradition der Eisernen: In der Vorweihnachtszeit treffen sich die Fans im Stadion, schmettern Weihnachtslieder. Letztes Jahr waren 28 500 Fans da. Ticketpreis: 5 Euro für die Nachwuchsabteilung.

Foto: picture alliance / dpa

3. Das Darmstadt-Stadion vorm Umbau besuchen

Wer keine Lust auf die immer gleichen Wellblech-Arenen hat, ist hier genau richtig. Das Stadion von Darmstadt 98 ist baufällig, hat dafür jede Menge Charme. Eile ist geboten: Der Umbau des Böllenfalltors ist schon beschlossene Sache.

Foto: picture alliance / Sven Simon

4. Mit dem Boot zum Heimspiel von Werder Bremen

Anreise mit dem Bus? Kann jeder! In Bremen kann man per Schiff zu den Werder-Spielen kommen. Preis: ab 5,50 Euro für Hin- und Rückfahrt.

Foto: picture alliance / Pressefoto UL

5. FC-Messe im Kölner Dom

Zum Saisonstart feiern tausende Fans im Kölner Dom die traditionelle FC-Messe. Die Hymne „Mer stonn zo Dir FC Kölle“ wird auf der großen Orgel begleitet.

Foto: Mario Jüngling

6. Bei „Ente“ Lippens speisen

Ex-Profi Willi „Ente“ Lippens (70) macht jetzt in Gastronomie. Spezialität seines Restaurants „Ich danke Sie“ in Bottrop: „Willis Zwiebelnest“ – gebackene Zwiebel mit Barbequesauce (5,50 Euro).

Foto: SportfotoKrause

7. Ein Spiel von der ­ Toilette aus verfolgen

Geht! Und zwar beim VfB Stuttgart. Vom Herren-Pissoir in der Cannstatter Kurve haben die Fans Blick über das Spielfeld. Bei den Frauen gibt’s das nur vom Waschbecken aus.

Foto: imago sportfotodienst

8. Beim HSV mit Lotto King Karl singen

Nirgendwo ist das Stadionlied in Deutschland so Kult wie im Volksparkstadion. Wenn Lotto King Karl auf der Hebebühne vor dem Fanblock „Hamburg meine Perle“ schmettert, gibt’s auch bei Gästefans Gänsehaut.

Foto: imago/nph

9. Schiedsrichter spielen im Deutschen Fußballmuseum

Seit dem 25. Oktober 2015 ist das Museum in Dortmund für Besucher geöffnet. Hier wird an die größten deutschen Erfolge erinnert. Wer will, kann an einem Bildschirm entscheiden, ob das Wembley-Tor drin war oder nicht. Kleiner Tipp: Nein. Ab 15 Euro.

Foto: picture alliance / dpa

10. Mit dem Auto zur Wasch­anlage von Bernd Förster

Für die Sauberkeit Ihres Autos ist Ihnen nichts gut genug? Dann lassen Sie doch mal den Vize-Weltmeister ran. Bernd Förster (60) besitzt in der 6000-Einwohner-Gemeinde in Baden-Württemberg die Reinigung „Waschkraft“.

Foto: picture alliance / Herbert Rudel

11. Gemälde-Ausstellung von Rudi Kargus besuchen

Früher hielt Kargus (64) Bälle, heute immerhin noch den Pinsel. Seit 2005 werden seine Werke ausgestellt, zuletzt in Hamburg.

Foto: Getty Images

12. Auf der Fußballroute durch NRW pilgern

Die „Weinstraße des Fußballs“ führt auf 825 Kilometern durch 15 Städte, die den deutschen Fußball geprägt haben. Start ist in Aachen, Ende in Bielefeld.

13. Pferdewurst in Kaiserslautern probieren

Nichts für Vegetarier! Die Stadionbratwurst auf dem Betzenberg ist deutschlandweit einmalig: Sie besteht aus Pferdefleisch, kostet 2,50 Euro.

14. Eine Wasserwalze von 1974 bestaunen

Sie half uns ein bisschen auf dem Weg zum WM-Titel 1974: die Walze, die beim Halbfinale gegen Polen zum Einsatz kam. Heute ist sie im Museum im Frankfurter Stadion zu besichtigen (ab 5 Euro).

Foto: imago

15. Selfie vor der Statue vom Boss

Maracanã hat seinen Pelé, das Stadion Essen seinen Helmut Rahn. Seit 2014 steht das Denkmal des „Bosses“ auf dem nach ihm benannten Platz vor dem Stadion an der Hafenstraße.

Foto: picture alliance / dpa

16. In Neunkirchen Oberliga-Luft schnuppern

Das Ellenfeldstadion in Neunkirchen/Saarland wurde 1912 eröffnet. Es bietet 23400 Plätze – und Fußballtradition pur. Die ansässige Borussia, immerhin drei Jahre in der Bundesliga, kickt heute in der Oberliga Rheinland-
Pfalz/Saar.

Foto: imago/Jan Huebner

17. „You’ll Never Walk Alone“ in Anfield singen

Hier kommt das Lied her, hier gehört es hin. Und ganz nebenbei nimmt man noch ein Spiel vom FC Liverpool unter Jürgen Klopp (49) mit.

Foto: Liverpool FC via Getty Images

18. Stadiontour durch das Theater der Träume

Bei Manchester United kommt man in die Kabinen und darf sogar auf der Bank von José Mourinho Platz nehmen.

Foto: dpa

19. Auf Deutschlands schrägstem Platz kicken

Der SV Schwerborn aus der 1. Kreisklasse Erfurt-Sömmerda 2 spielt auf dem schiefsten Platz des Landes: Die eine Seite ist 112,3 Meter lang, die andere nur 99,3.

Foto: Johannes Krey

20. Die Rapid-Viertelstunde einklatschen

Bei jedem Spiel von Rapid Wien wird traditionell zu Beginn der letzten 15 Minuten von den Fans die legendäre Rapid-Viertelstunde eingeklatscht. Diese Tradition gibt’s seit über 100 Jahren.

Foto: picture alliance

21. Foto unter der Uhr im Wankdorfstadion

„Niemand wankt …!“ 1954 feierte die DFB-Elf im Wankdorfstadion das Wunder von Bern. Viel ist davon nicht mehr übrig, seit es 2001 abgerissen und 2005 durch das Stade de Suisse ersetzt wurde. Immerhin: Die legendäre Uhr hat überlebt, steht heute auf einem Vorplatz.

Foto: imago sportfotodienst

22. Einmal Messi spielen sehen

Davon können Sie später Ihren Enkeln erzählen. Und heute schon den Kollegen. Wer Lionel Messi (29) im Stadion gesehen hat, ist der Mittelpunkt jeder Feier. Möglich ist das aktuell beim FC Barcelona. Weiter weg und mit weniger Erfolg spielt
er auch für Argentinien.

Foto: dpa

23. Die schlechteste Nationalmannschaft der Welt anfeuern

Null Punkte, Platz 205 der Fifa Weltrangliste. Schlechter geht’s nicht mehr. In der aktuellen WM-Quali gab‘s in drei Spielen immerhin ein Erfolgserlebnis: ein Tor gegen Amerikanisch-Samoa. Und noch ein Trost: Tonga teilt sich den letzten Platz mit sechs weiteren Nationen.

Foto: Darren England/ALLSPORT/Getty Images

24. Vom Stadion aus Flugzeugen beim Starten zusehen

Das Victoria-Stadion ist das einzige in Gibraltar. Und hat noch eine Besonderheit: Direkt am Stadion führt die Startbahn des Flughafens vorbei. Spektakulärer Blick von der Haupttribüne!

Foto: AFP/Getty Images

25. Sich mit einem Taxifahrer über Fußball unterhalten

Egal, ob in Israel, Brasilien oder der Ukraine – mit Fußball kennen sich alle Taxifahrer aus. Besondere Sprachkenntnisse sind nicht vonnöten. Ein einfaches „Thomas Muller good“ tut’s schon.

26. Eine Mannschaft besuchen, die man nur vom Wetten kennt

Jeder Zocker, der morgens ins Büro kommt und live wetten will, hat vom Verein Warriors (früher Singapore Armed Forces) gehört. Und bestimmt auch schon mal auf ein Spiel gesetzt. Warum nicht einfach mal im echten Leben vorbeischauen?

27. Sich in Katar auf die WM 2022 vorbereiten

Und hier soll eine WM stattfinden? Ligaspiele finden nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Was die Fifa dazu veranlasst hat, ausgerechnet hierher eine WM zu vergeben, bleibt ein absolutes Rätsel.

28. Bei Cristiano Ronaldo übernachten

Auf seiner Heimatinsel Madeira hat Europameister Cristiano Ronaldo (31) sein eigenes Hotel eröffnet. Im 4-Sterne-Haus „Pestana CR7 Funchal“ kostet die Nacht ab 135 Euro im Doppelzimmer.

Foto: picture alliance / dpa

29. In Brasilien beim Match Nord gegen Süd dabei sein

Die Mittellinie des Estádio Milton Corrêa in Macapá verläuft exakt entlang des Äquators. Heißt: Jede Mannschaft tritt auch für eine Erdhälfte an. Bis zum Seitenwechsel.

30. Das heißeste Derby Südamerikas besuchen

Das Superclasico zwischen River und Boca in Buenos Aires/Argentinien ist eines der leidenschaftlichsten Derbys der Welt. Alternative in Europa: das Old Firm zwischen Rangers und Celtic in Glasgow/Schottland.

Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

31. Ein Glas Iniesta-Wein trinken

Barca-Star Andrés Iniesta (32) besitzt in seiner Heimat Albacete/Spanien ein Weingut inklusive Tapas-Bar. Die billigste Flasche gibt’s für 4,90 Euro.

Foto: imago sportfotodienst

32. Auf einem Hochhaus kicken

Wenn unten kein Platz ist, wird einfach oben gespielt. Wer nicht selbst gegen den Ball treten will, kann auch einfach nur zuschauen – tolle Aussicht auf Tokio garantiert. Billig ist der Spaß aber nicht: Rund 175 Euro Miete kosten 90 Minuten auf einem Kleinfeld.

Foto: Getty Images

33. In der Maradona-Kirche das „Diego unser“ beten

Auch, wenn es dieser Tage nicht leichtfällt – die „Iglesia Maradoniana“ huldigt Idol Diego Armando Maradona (55), bietet überall im Land Taufen und Eheschließungen an. Inklusive eigenem Gebet.

Foto: REUTERS
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