Skip to Content

Monday, August 26th, 2019

Sebastian Vettel startet im Großen Preis von Singapur aus der Poleposition. Der Ferrari-Star demolierte am Samstag im Qualifiying die Konkurrenz regelrecht und markierte überelgen Bestzeit.

Closed
by September 16, 2017 General

WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton fehlten 0,635 Sekunden auf Vettel, Valtteri Bottas hatte sogar mehr als eine Sekunde Rückstand. Damit stehen die Silberpfeile erst zum zweiten Mal seit der Einführung der Hybrid-Motoren nicht in den ersten beiden Reihen. Vorher hatte es das nur 2015 ebenfalls in Singapur gegeben. “Man sieht, dass unser Auto auf den kurzen und winkeligen Strecken nicht ganz konkurrenzfähig ist”, gestand Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff die Unterlegenheit auf dem Stadtkurs ein.

Hamilton hat nach zwei Siegen in Serie in der WM vor dem Nachtrennen nur drei Punkte Guthaben auf Vettel. Die Spitzenposition zu verteidigen, dürfte angesichts der Qualifying-Vorstellung aber ein unmögliches Unterfangen sein. Wolff muss auf einen Traumstart von Hamilton hoffen, denn das Überholen sei quasi unmöglich, meinte der Wiener und sprach von einer “Vettel-Strecke”.

Der angesprochene Vierfach-Singapur-Sieger freute sich ausgelassen über seine 49. Pole. “Ich liebe diese Strecke. Es war schwierig zu fahren, aber es ist von Runde zu Runde besser geworden. Ich bin sehr glücklich, das Auto war der Wahnsinn”, jubelte der Deutsche. Nach den Anlaufschwierigkeiten in den Trainings könne er nun deutlich ruhiger schlafen, ergänzte der Ex-Weltmeister. Die im Training noch tonangebenden Red Bulls mussten sich Vettel letztlich recht deutlich geschlagen geben.

“Schade, dass wir es nicht auf die Pole geschafft haben, aber wir waren ziemlich nahe dran”, meinte Verstappen. Sein Motorsportchef Helmut Marko zeigte sich trotz der verpassten Pole zufrieden. “Ich glaube, es ist ein Match zwischen den zwei Red Bulls und Vettel. Der Rest wird im Rennen nicht ganz mitkommen”, blickte Marko voraus. Aufgrund der Stärke der “Bullen” in den Long Runs sei er zuversichtlich.

Auch Mercedes-Teamaufsichtsrat Niki Lauda weiß um die Stärke der Konkurrenz. “Das Red-Bull-Problem ist noch nicht gelöst, sie sind unglaublich schnell.” Das trifft freilich auch auf die Ferraris zu.

Das Ergebnis des Qualifyings:
1. Sebastian Vettel (GER) Ferrari 1:39,491 Minuten
2. Max Verstappen (NED) Red Bull 1:39,814
3. Daniel Ricciardo (AUS) Red Bull 1:39,840
4. Kimi Räikkönen (FIN) Ferrari 1:40,069
5. Lewis Hamilton (GBR) Mercedes 1:40,126
6. Valtteri Bottas (FIN) Mercedes 1:40,810
7. Nico Hülkenberg (GER) Renault 1:41,013
8. Fernando Alonso (ESP) McLaren 1:41,179
9. Stoffel Vandoorne (BEL) McLaren 1:41,398
10. Carlos Sainz Jr. (ESP) Toro Rosso 1:42,056 (alle in Q3)
11. Jolyon Palmer (GBR) Renault 1:42,107
12. Sergio Perez (MEX) Force India 1:42,246
13. Daniil Kwjat (RUS) Toro Rosso 1:42,338
14. Esteban Ocon (FRA) Force India 1:42,760
15. Romain Grosjean (FRA) Haas 1:43,883 (in Q2)
16. Kevin Magnussen (DEN) Haas 1:43,756
17. Felipe Massa (BRA) Williams 1:44,014
18. Lance Stroll (CAN) Williams 1:44,728
19. Pascal Wehrlein (GER) Sauber 1:45,059
20. Marcus Ericsson (SWE) Sauber 1:45,570

Redaktion

krone Sport

Previous
Next